Neue Masken II

… hier weiter einige Masken oder Maskenähnliche. Die Maske ist ja etwas Uraltes, das es lange vor dem menschenähnlichen Porträt gegeben hat, damit aber im Zusammenhang steht. Mir ist das Archaische dieses Themas eigentlich immer bewusst, denn es geht oder ging ja immer darum, mit der Maske etwas zu verstecken oder zu zeigen. Ein Wissenschaftler hat mal gesagt, dass nach der Renaissance “das Porträt an die Stelle der Maske” getreten ist. Das kann man eben so verstehen: das Bild meines Gesichts ist die Maske, die ich trage. Dazu passt, dass etwa in alten Kulturen Ozeaniens andersherum die Maske erst mein Inneres zeigt. Ein immer komplexes und spannendes Thema …

The Daring Ones

Falls ihr mal wieder etwas Bewegung braucht, gebt euch doch mal dies.
So laut wie geht.

Masken gestern und heute

Masken und Köpfe habe ich seit etwa 10 Jahren immer wieder gezeichnet, meistens nach Vorlagen historischer Stücke aus dem Museum oder nach gefundenen Fotos. Bekannt ist seit langem die mittelalterliche Maske des Pestarztes, hier in zwei Versionen von ca. 2012. Im letzten Jahr habe ich, durch die Unvermeidlichkeit des Mund-Nasen-Schutzes angestossen, einige natürliche Masken, aus Wurzelholz oder Birkenborke selbst zusammengestellt und gezeichnet. Sowohl die früheren wie die aktuellen sind mit ca. 70 x 60 cm ziemlich groß.